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Die Gesundheitsbranche wird durch künstliche Intelligenz grundlegend verändert. Sie birgt neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf und stellt neue Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Wie die Zukunft des Gesundheitswesens im Zeichen der KI aussehen kann, diskutierte Melanie Klug, „Die Presse“, mit Christian Kohl, Bereichsleiter für Großkunden bei Drei Österreich, Maria Kleteka-Pulker, Leiterin der Forschungseinheit Patientensicherheit und digitale Gesundheit an der Danube Private University, und Anton Dunzendorfer, Leiter der Abteilung für digitale Gesundheitsinformationssysteme am AIT.
Digitale Mobilfunknetzwerke sind das Rückgrat der modernen Zivilisation. Kommunikation, Information und Bezahlsysteme wären ohne die Übertragung von Daten unmöglich. In Österreich ist der Telekommunikationsanbieter Drei für Konnektivität und für Netzwerke verantwortlich, die Daten zuverlässig übertragen. Das gilt natürlich auch für Gesundheitsdaten, die zum Training von KI-Systemen benötigt werden. „Dabei kommen in Spitälern verstärkt 5G-Campus Netzwerke zum Einsatz“, weiß Christian Kohl aus der täglichen Praxis, „Das sind private Netzwerke und die gesamte Infrastruktur befindet sich meist direkt am Standort. Damit gelangen Daten nicht ins öffentliche Netz und durch die 5G Standalone-Technik ist eine hohe Sicherheit gewährleistet. Das Netz ist abgeschirmt und von außen ist kein Zugriff möglich.“