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Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive Israels seit 20 Jahren. Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" berichtet, dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf israelische und US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den israelischen Angriffen auf den Libanon seit dem Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien mehr als eine Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden. ZEIT-Autorin Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land.
Die Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger Siedler. In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging Deutschland einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten systematisch mehr als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und 10.000 Nama. Sie wurden erschossen, in Konzentrationslager gesperrt oder in die Wüste getrieben. Bis heute ist vor allem sehr wasser- und ressourcenreiches Land in Namibia vorwiegend im Besitz weißer Farmer. Viele Herero leben dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen Familiengeschichte in Namibia und der Frage, wie ihre Verwandten dort an ihren Besitz gekommen sind, hat ZEIT-Autorin Luise Land recherchiert.
Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in Berlin.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Israel und Libanon: Rückt Israel im Libanon ein?