STP068: Literatur: Vom Mythos des Mann-Monats
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STP068: Literatur: Vom Mythos des Mann-Monats

1:20:06 Feb 13, 2025
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In dieser Episode wird ein lang gehegter Traum wahr. Xyrill hat ein Buch gelesen und spricht darüber. Obwohl es nicht sehr dick ist, ist es doch sehr gehaltvoll und so entscheiden wir uns kurz vor Ende der Sendung für eine spontane Planänderung.ShownotesWir lesen die englische Erstausgabe von 1975, die im Internet Archive digitalisiert wurde. zum Autor: Frederick P. Brooks, Jr. (US-amerikanischer Informatiker, 1931-2022) in den 60ern Entwicklungsleiter bei IBM für das Betriebssystem OS/360 (eines der ersten Systeme mit Unterstützung für persistente Massenspeicher mit Wahlzugriff, sprich: Festplatten) gilt als Erfinder des Bytes mit 8 Bit; Wikipedia zitiert Brooks aus einem Interview von 2010: „Die wichtigste Entscheidung, die ich je getroffen habe, war, die IBM-360-Serie von einem 6-Bit-Byte auf ein 8-Bit-Byte umzustellen und damit die Verwendung von Kleinbuchstaben zu ermöglichen. Diese Veränderung verbreitete sich überall.“ zum Buch: "Vom Mythos des Mann-Monats" ("The Mythical Man-Month") dokumentiert Brooks' Erfahrungen als Projekt-Manager in einem der frühen großen Software-Projekte nicht als Lehrbuch angelegt, weil es dafür "noch zu früh" gewesen sei, sondern als Serie persönlicher Eindrücke und Lektionen fast jedes Kapitel ist ein alleinstehendes Essay wir wollen schauen, ob diese Lektionen auch heute noch Bestand haben in der ersten Hälfte des Buches (Kapitel 2-7) ist das übergreifende Motiv, wie sich die Arbeit in großen Teams von kleinen Teams unterscheidet Hörempfehlung: Pentaradio vom Dezember 2022 anlässlich Brooks' Tod hatten wir über seinen anderen wichtigen Text "No Silver Bullet" und das Thema Komplexität gesprochen Kapitel 1: Die Teergrube Teergruben-Analogie: steckt ein Tier mit einem Bein in der Teergrube, kann es das Bein meist aus eigener Kraft herausziehen; alle Beine in der Teergrube sind hingegen meist ein Todesurteil analog hierzu: Zähheit/Trägheit in der Software-Entwicklung nicht aus einem bestimmten Grund, sondern aufgrund mehrerer parallel wirkender Gründe Programme können von Einzelpersonen oder Zweierteams erschaffen werden These: aber nicht "Programmsystemprodukte" vom Programm zum Programmprodukt: Generalisierung (Nützlichkeit für eine ganze Klasse von Situationen), Testabdeckung (siehe STP038), Dokumentation, fortlaufende Wartung -> heute sagt man "Produktisierung" dazu Brooks schätzt hier dreimal mehr Aufwand als für das reine Programm Xyrill würde heute sogar einen größ
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