"Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich anfühlt"
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"Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich anfühlt"

1:20:31 Mar 9, 2026
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Was muss ich liefern, damit es gut war? Von Rough Sex bis "Ass-to-mouth": Heute sei vieles normal beim Sex, was manch ältere Menschen für pervers halten, sagt Sonja Bröning. Und gleichzeitig gilt: "Sex ist oft nicht lustbetont, sondern skriptbetont", sagt Johanna Degen. Die beiden Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen sprechen darüber, wie Pornos, Memes und Dating-Apps verschieben, wie Sex zu sein hat – und warum Konsens in der Realität oft scheitert. Ein klares Nein sei oft der Beginn der Verhandlung, ob das Gegenüber nicht doch überzeugt werden kann, bestimmte Praktiken mitzumachen, erzählt Johanna den beiden Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Mich hat berührt, wie stark auseinanderfallen kann, was Leute innerlich wahrnehmen und was sie letztlich tun", berichtet Sonja aus ihren Forschungsergebnissen. "Natürlich wissen schon Jugendliche, dass Pornos keine Dokus sind und Influencer keine echten Freunde", sagt Johanna. Das ändere aber nichts daran, dass Menschen emotional abhängig werden oder das Gehirn denke, so gehe Sex. Darin liegt am Ende aber auch eine Chance: Viele müssten sich trauen, stärker danach zu handeln, was sie bereits wissen, was ihnen gutttue. Mehr zu unseren Gästinnen und Links zu Studien Sonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Medical School Hamburg und forscht zu Beziehungen und Sexualität. Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website und auf Instagram. Johanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und Wissenschaftlerin unter anderem an der Europa-Universität Flensburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Online-Dating, Parasozialität und Sexualität. Mehr zu ihr erfahrt ihr auch auf Instagram. In dieser Folge sprechen wir neben teils unveröffentlichten Forschungsergebnissen von Johanna Degen und Sonja Bröning auch Ergebnisse der aktuellen Jugendsexualitätsstudie. Einige ausgewählte wissenschaftliche Quellen zu Rough Sex und seiner Verbreitung: Perspectives on Sexual and Reproductive Health: Döring et al., 2024,
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