About this episode
Wie öffne ich meine Beziehung richtig? Was ist mit Eifersucht und Verlustangst? Was brauchen polyamore Partnerinnen und Partner? Und vor allem: Was ist überhaupt für mich das Richtige? Der Psychologe und Beziehungstherapeut Agostino Mazziotta berät Menschen, die Beziehungsmodelle zu finden, die sie wirklich leben wollen – egal ob als Paar, offen, zu dritt oder allein mit mehreren. Es geht darum, das auszuhandeln, was für alle Beteiligten stimmig ist."Liebe wächst, wenn sie geteilt wird", sagt Tino. Nur halten das viele für ein Tabu, wenn es um die eigene Beziehung geht. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht er über nicht monogame Modelle – wie sie funktionieren, was sie brauchen und was sich von ihnen lernen lässt. Und warum es sich lohnt, wenn wir in unseren engsten Beziehungen mehr über Macht sprechen würden.Mehr zu unserem Gast und weitere InfosAgostino Mazziotta ist Psychologe, Ehe-, Familien- und Lebensberater, Sexualtherapeut und Professor für Diversity und Community Work in Münster. Er forscht unter anderem zu einvernehmlich nicht monogamen Beziehungen.Wie handele ich Regeln und Grenzen in offenen und polyamoren Beziehungen aus? Für "Ist das normal?" hat Tino Anregungen dazu als Handout erstellt (hier als PDF-Datei zum Download). Wer über Macht in seinen Beziehungen nachdenken möchte, kann ebenfalls ein Handout mit Fragen von Tino nutzen (ebenfalls als PDF).In dieser Folge wird die Philosophin Federica Gregoratto erwähnt, die im "Philosophie Magazin" elf Thesen zur Polyamorie veröffentlicht hat.Wer sich mit Menschen austauschen möchte, die einvernehmlich nicht monogam leben, kann sich an verschiedene Polystammtische und Treffpunkte wenden. Auf der Webseite der Polyamorie Stammtische Köln gibt es beispielsweise eine deutschlandweite Übersicht mit Kontakten.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht""Wie wäre das, sie mit anderen zu sehen – eg