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Es ist ein Albtraum für viele Männer: Ihr Penis wird beim Sex mit anderen nicht hart, sie kommen zu früh oder gar nicht. Dann wird geschwiegen, der Druck steigt, die Versagensängste wachsen. Ein Teufelskreis, der oft gar keine körperlichen Ursachen hat, sagt der Psychologe und Psychotherapeut Linus Günther. Denn selten sei Masturbieren ein Problem."Es kommen ganz viele Männer mit dem Wunsch in die Beratung, sexuell mehr leisten zu wollen", erzählt Linus den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was sie brauchen und von dem, was sie denken." Männer seien oft überzeugt, nicht gut genug zu sein, nicht hart oder stark genug zu sein, sagt Linus. Für ihn sind Selbstmitgefühl und die Beziehung zu sich selbst zentral bei der Lösung sexueller Probleme. Und beides kann jeder aktiv verändern.Mehr zu unserem GastLinus Günther ist Psychologe und Psychotherapeut und berät Einzelpersonen, Gruppen und Paare zu unterschiedlichen Themen.Einer seiner Schwerpunkte ist die Arbeit mit Männern mit sexuellen Fragen und Problemen. Die er auch über die Coachingplattform lovebetter betreut.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Durch Testosteron wird keiner zum wilden Stier""Starke Berührungen, Druck und Schmerz machen auch ein High""Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt""Bei Sexsucht ist entscheidend, wofür Sex eigentlich genutzt wird"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst.