About this episode
35 Minuten Inspiration 💡😃
In dieser fünften Folge (und der folgenden Sechsten) widmen sich Martin Permantier, Christoph Jan Kramer und Susanne Maria Zaninelli dem fünften Kapitel ihres gemeinsamen Buches, der Liebe. Aufgrund der inhaltlichen Dichte haben wir daraus zwei Folgen gemacht.Das Kapitel ist ein poetisches Experiment über die Liebe und unsere Liebesfähigkeit.
„Wir verstehen Liebe als ein universelles, bejahendes Prinzip, das als Bewusstsein die Verbundenheit von Leben an sich beschreibt. Liebe ist überindividuell und nicht an uns Menschen gebunden, sie existiert qua natura auch ohne uns. Wir Menschen finden erst durch unser individuelles Lieben Zugang zum Prinzip der Liebe. Liebe ist das einende Ganze, das wir in unzähligen, individuellen Facetten wahrnehmen und in kultureller Vielfalt ausdrücken.“
„Gleichzeitig ist Liebe als Prinzip die stärkste lebensbejahende Kraft, die unsere universellen Bedürfnisse in allen Haltungen befriedet, die uns das Gefühl gibt, in jedem Raum unserer Entwicklungsphasen mit allem, was dazugehört, willkommen zu sein. Sie stillt unser tiefstes Verlangen, das jeder Mensch in sich trägt, nämlich so angenommen zu werden, wie wir sind, unabhängig von Herkunft, Kultur, Haltung oder Zeit. Liebe ist unser gemeinsamer Grund, denn sie spricht die Sprache unserer allgemein menschlichen Bedürfnisse, die sich in unseren Gewohnheitshaltungen spiegeln. Wie fühlen und erleben wir in uns selbst in unserem Lieben und wie hat sich unser Lieben vielleicht im Laufe unseres Lebens schon verändert und erweitert?“
Im Gespräch stellen die drei immer wieder fest: Die Liebe ist immer da, aber wir lieben nicht immer. Liebe ist mehr als ein Gefühl. Sie ist Resonanz, sie ist Verbindung. Und erst in dem Moment, in dem wir mit etwas nicht mehr verbunden sind, lieben wir nicht mehr.
Nach einer Einführung liest Susanne einen Auszug aus dem Kapitel, in dem das Wesen der Liebe poetisch beschrieben wird. Es ist eine Einladung, sich dem Fluss der Liebe hinzugeben und die eigene Verbundenheit zu erforschen. Denn Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern ein aktiver Prozess, der jeden Menschen dazu einlädt, sein eigenes Lieben zu entdecken und zu kultivieren. Letztlich ist Lieben eine Entscheidung, die immer und überall getroffen werden kann und die in ihrer Vielfalt und Einheit die Schönheit des Lebens offenbart.
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