Dagmar Werther: Vision ist kein Privileg der Jugend. Perspektiven 55+

Dagmar Werther: Vision ist kein Privileg der Jugend. Perspektiven 55+

56:12 Nov 14, 2025
About this episode
57 Minuten Inspiration 💡😃 Visionen sind kein Privileg der Jugend. Sich immer wieder neu zu finden, ist ein lebenslanger Prozess. In dieser Folge spricht Martin mit Dagmar Werther. Sie ist erfahrener Coach und Expertin für Kulturwandel in Unternehmen. Gemeinsam sprechen sie über das tendenziell eher tabuisierte Thema „Perspektiven 55+“. Dagmar setzt sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen auseinander, die Menschen in der zweiten Lebenshälfte begegnen und beleuchtet, wie unsere Gesellschaft Altersbilder prägt und verändert. Ein zentraler Aspekt ist die Frage, wie sich das Bild des Alterns in der Unternehmenswelt entwickelt. Dagmar thematisiert die Ängste und Unsicherheiten vieler ihrer Klient:innen der Altersgruppe 55+. Oft stehen sie vor der Frage, wie es beruflich weitergeht – insbesondere, wenn sie in hochdynamischen Unternehmen tätig sind und eine zunehmende Unsicherheit bezüglich ihrer Position verspüren. Dagmar betont, dass es an der Zeit ist, ein neues Verständnis von Alter zu entwickeln. Ein Verständnis, das nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die vielfältigen Möglichkeiten beleuchtet, die sich in dieser Lebensphase eröffnen. Sie reflektiert die Wichtigkeit von Vorbildern und zeigt auf, wie die Gesellschaft oft an einem defizitären Altersbild festhält, während gleichzeitig immer mehr Menschen in dieser Altersgruppe einen neuen Schwerpunkt setzen, dazulernen, sich einbringen und engagieren wollen. Ihr Fokus liegt darauf, wie Unternehmen und Gesellschaften den Wert und die Fähigkeiten dieser oftmals sehr erfahrenen und aktiven Altersgruppe anerkennen und einfließen lassen können, während sie gleichzeitig Raum für nachfolgende Generationen schaffen. Im weiteren Verlauf beleuchtet Dagmar die Notwendigkeit von Übergangsmanagement und sinnvollen Karrierewegen für ältere Arbeitnehmer:innen. Sie erörtert, wie wichtig es ist, dass sowohl Unternehmen als auch Individuen aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen Altersvision mitwirken. Dabei könnte es beispielsweise darum gehen, das Streben nach Status und Rang zugunsten neuer Wege der Selbstverwirklichung und Sinnstiftung zu hinterfragen. Sie plädiert für eine Unternehmenskultur und -entwicklung, die den intergenerativen Austausch fördert, um eine wertschätzende und konstruktive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Abschließend ermutigt Dagmar dazu, sich mit der eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen, Beziehungen aktiv zu gestalten, Offenheit für neue Erfahrungen zu entwickeln, sowie beruflich spätere und nachberufliche Phase nicht als Ende, sondern als Anfang mit vielen Möglichkeiten zu betrachten – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Über unsere Gesprächspartnerin Dagmar Werther: Coach mit Mut und Intuition – das ist das Wichtigste was ich in meinen Sessions geben kann. Ich liebe es komplexe Sachverhalte einzuordnen und den Klienten neue Sichtweisen d
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