About this episode
Wie Deutschland und Frankreich Menschen "programmieren" - und warum das heute über Europa entscheidet
Zeitungsstapel, Archivfunde und eine einfache These: Staaten "programmieren" ihre Bürger – viel früher, viel tiefer und nachhaltiger, als wir glauben.
In dieser besonderen Jahresendfolge von Franko-viel wird der Host selbst zum Befragten. Jens Krepela übernimmt das Mikro - und Andreas Noll legt offen, worum es in der neuen Serie „Krebse. Haie. Staatsbürger.“ geht.
Warum empfinden Franzosen Konflikt als demokratischen Motor – und Deutsche als Störung?
Warum beginnt staatliche Prägung nicht bei der Wahlurne, sondern bei Schwangerschaft, Kindergarten und Schule?
Gerät gerade jetzt, in Zeiten von Energie-, Sicherheits- und Staatskrisen, dieses mentale Betriebssystem ins Wanken?
Die Folge spannt einen weiten Bogen: von Sprachbildern („Panier de crabes“ vs. „Haifischbecken“), über Adenauer und de Gaulle, Physiognomie-Rhetorik und Vertragskrisen bis zur heutigen Regime-Erosion in Frankreich und Reformblockaden in Deutschland.
Es geht um Macht, Misstrauen, Autorität – und um die Frage, ob die alte deutsch-französische Erzählung noch trägt, wenn sich Europa neu erfinden muss.
📌 Start der neuen Serie: 5. Januar
📌 Franko-viel live (Folge 100): 25. Februar 2026, im Gustav-Stresemann-Institut,
Langer Grabenweg 68,
53175 Bonn
Anmeldung über: www.gsi-bonn.de/francallemagne
Coverfoto: Gemini.google.com
Zitator des Adenauer-O-Tons: Jens Jensen
Dieses Podcast-Projekt ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
Folge uns auf X