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Welche Geräte brauchst du wirklich im Garten
Top-7 Gartengeräte, die wirklich jeder braucht
Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de.
Oder schreibt Sabine direkt unter s.klingelhoefer@neudorff.de
Kennst du das auch? Du willst im Garten loslegen und stehst erst mal vor einem Wust aus rostigen Geräten, von denen du die Hälfte gar nicht brauchst.
Absolut. Und die andere Hälfte ist entweder kaputt oder irgendwo vergraben.
Zum Glück ist der Januar der perfekte Zeitpunkt zum Ausmisten.
Man braucht gar kein riesiges Arsenal. Sieben gute Geräte reichen schon.
Und dabei ist es fast egal, ob du Gemüse anbaust, ein paar Obstbäume hast oder auf dem Balkon gärtnerst. Die Grundausstattung bleibt erstaunlich ähnlich.
1. Grabegabel – die Nummer 1
Kann Boden lockern und bewegen, ohne ihn umzudrehen.
Eignet sich super zum Pflanzen ausgraben, zum Umsetzen von Kompost, oder wenn man beim Boden lockern Wurzeln und Bodenleben schonen will.
Eignet sich sogar zum Aufreißen von verdichtetem Unterboden, weil jede Spitze an ihrem Ende konzentrierten Druck ausübt und damit die Kraft besser überträgt als ein Spaten.
Kauf/Ausstattungs-Tipp: Achte auf stabile Zinken und gute Verarbeitung. Ideal ist eine geschmiedete Gabel mit kräftigen Stahlzinken. Bestenfalls verschraubter Stiel mit Tüllenbefestigung. Hochwertige englische Grabegabeln werden aus Kohlenstoff-Mangan-Stahl hergestellt (kann wieder in Form gebogen werden, ohne an Kraft einzubüßen).
Fun Fact: Gibt’s im Prinzip schon seit dem Mittelalter
Vorläufer waren handgeschnitzt aus Holz, als Mist- oder Heugabel genutzt.
Meistens mit drei Zinken.
Hast du vielleicht schon mal in einem Historienfilm gesehen, wenn die Bauern mit improvisierten Waffen gegen die Obrigkeit antreten.
Erst mit dem Schmiedehandwerk entstanden stabile Metallgabeln, die auch den Boden bearbeiten konnten.
Im 19. Jahrhundert setzte sich die Idee durch, dass man Erde nicht umgraben muss, sondern auch lockern kann.
In England begann man im Gemüsegarten gezielt Gabeln einzusetzen, um das Bodenleben zu schonen.
Diese „Forks“ wurden dort schnell Standard.
Mit der Rückbesinnung auf bodenschonendes Gärtnern erlebt sie ein Comeback.
2. Rollhacke, Kultivator, Sternfräse, Bodenkrümler
Wird nach der Bodenlockerung mit der Grabegabel benutzt, um den Boden feinkrümelig zu kriegen.
Rotierende Sterne zerbröseln Erdbrocken und brechen verkrusteten Boden super auf.
Dabei werden auch kleine Unkrautpflanzen ausgerissen.
Wenn das wichtig ist, gibt’s auch Modelle mit Jätebügel.