Microgreens - besser als Sprossen!

Microgreens - besser als Sprossen!

18:22 Nov 20, 2025
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Superfood von der Fensterbank, das sind Microgreens. Super-lecker und voller Vitalstoffe. Winterschutz im Garten Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Pflanzen leben doch draußen. Warum soll ich die im Winter betüddeln? Winterschutz hilft beim Überleben. Viele Pflanzen kommen mit Kälte zurecht – aber längst nicht alle. Vor allem empfindliche Arten aus milderen Klimazonen brauchen Schutz. Auch frisch gepflanzte Gewächse sind anfälliger. Und selbst robuste Pflanzen leiden, wenn Wind, Frost, Trockenheit und Wintersonne zusammenkommen. Schutz sorgt auch dafür, dass die Pflanzen gesund und kräftig in die neue Saison starten. Was passiert genau bei Kälte? Wasser in den Pflanzenzellen kann gefrieren und sich dabei ausdehnen. Eiskristall entstehen, können die Zellwände von innen sprengen. Aber warum frieren dann nicht alle Pflanzen einfach kaputt? Pflanzen aus kalten Regionen haben Schutztricks: Lagern Zucker und Salze in ihre Zellen, wirkt wie Frostschutz. Manche ziehen das Wasser aus ihren Zellen ab. Andere überwintern mit den wichtigen Teilen komplett im Boden. Frost bleibt gefährlich, wenn er plötzlich komm und die Pflanze noch nicht „umgestellt“ ist. Gibt es eine Faustregel, wer Schutz braucht und wer nicht? Ungefähr, ja: Heimisch = meistens winterhart. Immergrüne Pflanzen = empfindlicher, besonders wenn sie aus südlichen Regionen stammen. Mediterrane Pflanzen = brauchen in den meisten Regionen Deutschlands Winterschutz. Stauden, die im Herbst einziehen = oft erstaunlich robust. Frisch gepflanzte Gehölze sind empfindlicher als gut eingewachsene. Eigene Winterhärtezone (USDA-Zone, 13 Stück) zu kennen, ist wichtig. 1 bis 12: 1 extrem kalt (z.B. Sibirien), 12 tropisch (z.B. Singapur, Süd-Florida). Je höher die Zahl, desto milder der Winter – desto empfindlichere Pflanzen überleben draußen. Mitteleuropa i.d.R. Zone 6 bis 8. Bayerischer Wald: 6b / Durchschn. Tiefsttemperatur: -20 bis -17 Grad C. Oberrhein (Freiburg): 8b/ Durchschn. Tiefsttemperatur: -9 bis -6 Grad C Durch Klimaerwärmung verschieben sich die Zonen messbar nach oben. Wann legt man los mit dem Winterschutz? Bloß nicht zu früh! Sonst verliert sich das natürliche Signal: Der Winter kommt! Viele Pflanzen brauchen Kältereiz, um Stoffwechsel auf Wintermodus umzustellen. Ausnahme: frostempfind
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