Lavendel – Traum des Südens

Lavendel – Traum des Südens

20:59 Jul 31, 2025
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So holt ihr mediterranes Flair in euren Garten Lavendel – Traum des Südens Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Lavendel gilt als der Superstar unter den mediterranen Pflanzen. Wir klären, wie du ihn pflanzt, pflegst und schneidest, warum er auch im Topf glücklich wird und welche Sorten die besten für deine Bedürfnisse sind. Warum Lavendel? Was macht ihn so besonders? Der Duft, die Farbe, die Bienen drumherum … einfach himmlisch. Trendpflanze und irgendwie gleichzeitig ein Klassiker. Stammt aus den warmen Regionen des Mittelmeerraums (Südfrankreich, Spanien, Italien). Besonders bekannt: Violetten Felder in der Provence (Urlaubstipp: Vaucluse). Pflegeleichter Halbstrauch (unten verholzend, oberer Teil bleibt krautig), wird aber oft falsch gepflegt, dabei kann er bis 15 Jahre alt werden. Und Extra-Bonus: Ist absolut schneckenfest. Ist Lavendel immer lila? Nein. Gibt auch Sorten in Weiß, Rosa und Hellblau – große Vielfalt. Farbe hängt von genetischer Veranlagung + pH-Wert ab (ähnlich wie bei Hortensien, aber nicht so stark). Gibt über 30 Arten und unzählige Sorten. Ein sehr altes Zentrum der Lavendelzucht ist überraschenderweise Großbritannien. Ist bis heute wichtig. Erste Lavendelfarmen gab’s schon früher als in Frankreich, schon Mitte des 16. Jahrhunderts Königin Elisabeth I (regierte 1558-1603) war Fan, hat viel Lavendel verbraucht Sehr bekannte, alte und robuste Sorte „Munstead“: Gertrude Jekyll (Grand Dame der Gartenkunst) & Barr (GB) 1916 „Hidcote Blue“ Lawrence Johnston (GB) vor 1950, wächst besonders langsam, gut für deutsches Klima geeignet “Melissa Lilac” Downderry Nursery (GB) 2003, neuartiger Violett-Ton, behaarte Blütenähren Was braucht Lavendel zum Glücklichsein? Sonne, Wärme und Platz (steht nicht gerne eng an anderen Pflanzen). Durchlässigen Boden, wenn möglich kalkhaltig (pH 6,5 – 8,0); sogar Trockenmauern oder Kiesflächen gehen. Im Topf: Gute Drainageschicht ist Pflicht. Beim Gießen ist weniger mehr; mit der Zeit entwickelt sich eine tiefe Pfahlwurzel, die Wasser aus der Tiefe holt. Zu viel Wasser geht auf Kosten der Blüte (Juni-August). Staunässe und ein zu feuchter Standort können zu Stängelgrundfäule (Phytophtora) führen. Bis er angewachsen ist, braucht ein frisch gepflanzter Lavendel aber normal viel Wasser. Wie sieht’s mit Dünger aus? Auch da: eher moderat. Alle vier Wochen mit Azet LavendelDün
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