Alexander Kluge, Lars Klingbeils Rede, Collien Fernandes, Energiekrise, Irankrieg, Oliver Pocher
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Alexander Kluge, Lars Klingbeils Rede, Collien Fernandes, Energiekrise, Irankrieg, Oliver Pocher

4:41:01 Mar 31, 2026
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Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Shownotes Wolfgang und Stefan erörtern die gesellschaftliche Stimmung im Frühjahr 2026, die durch politische Forderungen nach kollektiver Opferbereitschaft geprägt ist. Sie diskutieren das Paradoxon einer angestrebten Stärkung des Standorts Deutschland bei gleichzeitiger, oft nicht laut ausgesprochener Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Der Diskurs über Wohlstand wird dabei kritisch vor dem Hintergrund tatsächlicher Belastungen reflektiert. 00:01:33 Alexander Kluge Der Tod des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge kurz nach Jürgen Habermas bietet Anlass für eine Würdigung seiner intellektuellen Flexibilität. Wolfgang ordnet Kluges nächtliche Fernsehformate als frühen Vorläufer der heutigen Podcast-Kultur ein, in der persönliches Nachfragen und eine spezifische Gesprächsatmosphäre im Zentrum standen. Stefan hebt hervor, dass Kluge Konzepte von "Personal Media" bereits zu einer Zeit verkörperte, als das Massenfernsehen noch von großen Shows dominiert wurde. 00:05:00 Salon-Hinweise Wolfgang skizziert die Themen der kommenden Salon-Ausgabe, die sich mit neuen Formen der Herrschaft im digitalen Zeitalter beschäftigt. Im Fokus stehen Adrian Daubs Werk über das Silicon Valley sowie Peter Sloterdijks Analyse über das Zeitalter der „gewöhnlichen Leute“ und deren Verhältnis zu großen Führungsfiguren. Die Diskussion soll die Verschiebung politischer Regierungsmodi beleuchten. 00:05:42 Collien Fernandes Stefan und Wolfgang analysieren die Dynamik der Berichterstattung über den Fall Collien Fernandes und ziehen Parallelen zur juristischen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Frankreich. Sie kritisieren die Verrohung in sozialen Medien, wo Opfern häufig eine Mitschuld unterstellt wird, während für mutmaßliche Täter die Unschuldsvermutung als höchstes Gut verteidigt wird. Zudem thematisieren sie die anwaltliche Macht in Deutschland und die politische Debatte um die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen. 00:32:27 Energiekrise Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankrieges äußern sich in massiv steigenden Energiepreisen und drohenden Versorgungsengpässen. Wolfgang und Stefan blicken zurück auf die Versuc
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